Anlass zur Hoffnung

Tobi am 2. September 2008 um 13:50

Dieser Block ist leer. Schon seit einigen Wochen vermisst er den pendelnden Studenten, der ihn füllt. Und er wird noch ein paar Tage auf ihn warten müssen, denn das Semester startet an der Uni Do erst wieder am 13. Oktober. Ne Menge Zeit. Schön für den Studenten, schlecht für den Block.

Bei einem Gang über DIE Einkaufsstraße Essens, die Steeler Straße in Huttrop, gab es jedoch genau zwei Beobachtungen des derzeit nicht am öffentlichen-rechtlichen Nahverkehrs teilnehmenden Studenten, die dem Block Anlass zur Hoffnung geben, das bald alles wieder so “wie früher” wird und der Block gut gefüllt wird.

Erst sah der Student den Typ seiner bisher witzigsten Geschichte wieder. Genau, denrDas sind doch keine Ti..en“-Mann! Und dann lief er auf der anderen Straßenseite desr Prachtboulevardsallee nach Essen-Steele an einer heruntergekommenen Frau vorbei, die ein Hansi Hinterseer T-Shirt (!!!) trug. Na, wenn das mal nichts ist! Und in der Einhundertneun spielen diese Leute bald wieder die Hauptrolle. Hundertprozentig.

Also: Auf bald, Block!

P.S.: Die Kategorie ist natürlich völlig falsch gewählt. Der Student schläft NICHT die gesamten Semesterferien durch, er war nur zu faul, eine neue Kategorie anzulegen.

Die Terror-Oma

Tobi am 22. Juli 2008 um 13:40

Da erinnere ich mich doch glatt wieder an ein ähnliches Vorkommniss in der Straßenbahn Einhundertundneun.

Auf dem Weg nach Steele S platz einer Rentnerin der Kragen. Zwei Jungs mit - Achtung: Modewort - “Migrationshintergrund” unterhalten sich etwas lauter. Für geprüfte ÖPNV-Fahrer jedoch kein Problem. Alles im Rahmen.

Für unsere Terror-Oma allerdings nicht. Eben noch habe ich, aufgreund einer netten Bitte, ihren Rolator in die 109 gehoben, jetzt schreit die Rentnerin wütend los.

Oma: Können Sie sich mal leiser unterhalten?! Das muss ja wohl nicht sein.

Die Jungs: Ey, wir sprechen doch gar nicht mit Ihnen.

Oma: Das muss ich mir von Ihnen nicht bieten lassen.

Die Jungs sprechen weiter. Unsere Terror-Oma hockt angespannt auf ihrem Rolator.

Oma: Mensch, jetzt halten Sie mal die Klappe.

Die Jungs: Dann müssen Sie halt weghören.

Ein Fahrgast greift beschwichtigend ein:

Hey, jetzt reichts aber.

Unserer Rentnerin reichts aber immer nicht.

Oma: Jetzt seien Sie endlich ruhig.
Steigen Sie jetzt mal hier aus.
Sonst ruf ich die Polizei, wenn Sie nicht aussteigen
und endlich ruhig sind.

Naja: “schlechte Ansprache”, “hohle Drohung” - denken sich fast alle Fahrgäste. Aber irgendwas müssen Rentner in Nahverkehrstransportmitteln ja auch zu tun haben (s.u.). Immerhin ist die Diskussion danach beendet.

Gefunden (5)

Tobi am 21. Juli 2008 um 15:14

… in der WAZ vom 14.07.2008. Wieder eine schöne Glosse. WAZ-Redakteure sind anscheinend durchgängig ÖPNV-Fahrer.

Glossiert

Stinknormale Rentner

Für Rentner gibt es ja eine Vielzahl von Gründen, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Einer besteht darin, dass man sich dort so herrlich über seine Mitmenschen ärgern kann. Über junge Leute, die ihre Füße skrupellos auf den Sitz gegenüber legen. Oder über Hundebesitzer, deren riesengroße Bernhardiner den ganzen Gang blockieren.

Auch Leute, die mit ihren Einkaufstüten alle verbliebenen Plätze belegen, sind bei Rentnern unbeliebt („Ihre Taschen wollen wohl auch mal sitzen”). Dass sich alte und junge Leute manchmal nicht riechen können, fiel auch neulich in der Straßenbahn auf: Ein junger, dynamischer Mann steigt ein und setzt sich neben ein in die Zeitungslektüre versunkenes Rentner-Ehepaar.

Sofort springt er wieder hoch, reißt das Fenster auf. Die Bahn fährt an, die Zeitung fliegt fast davon. Die Seniorin erhebt sich, um das Fenster wieder zu schließen. „Es stinkt hier”, ruft der Junior laut. Mit einer pfeilschnellen Reaktion seiner Gegenspielerin hatte er wohl nicht gerechnet: „Aber erst seitdem Sie hier sitzen!” KaHei

Was die Woche so mit sich brachte…

Tobi am 18. Juli 2008 um 15:50

Unzwar: leider wenig Zeit. Aufgrund der Klausurphase blieb mir daher keine freie Minute, um all die wichtigen, ereignisarmen und skurrilen S-Bahn-Fahrten dieser Woche zu schildern. Werte Leser, ich bitte dies zu entschuldigen.

Deswegen gibt es an dieser Stelle eine Wochenzusammenfassung. Das war die KW 29 “HIn und weg von Steele S”:

Montag direkt, dass alles überstrahlende Ereignis dieser Woche: Der Bahnsteig Dortmund-Universität in Richtung Düsseldorf wird nach gefühlter zweijähriger (in Wirklichkeit waren es nur “schlappe” drei Monate) Bauphase wieder für den Verkehr und die vom Fußweg nach Dorstfeld-Süd gequälten Studenten freigegeben.

Ein Wunder, das die D-Bahn die Bauarbeiten nach den Problemen der letzten Wochen (“Hin und Weg von Steele S” berichtete) noch im - natürlich weit ausgedehnten - Zeitplan abschließen konnte.

Auf jeden Fall eine Erleichterung, nach der Uni nicht mehr nach Dorstfeld-Süd spurten zu müssen, um die nächste S 1 noch zu bekommen. Gespurtet wird nun zwar immer noch zur nächsten S-Bahn, dafür aber wieder kürzer!

Weiter geht´s in der Wochen-Chronologie: Auf der montäglichen Rückfahrt fällt mir eine Frau in Steele S auf, die vor dem Gleis der Einhundertundneun auch wirklich nicht zu übersehen ist. Sie sitzt auf der metallernen Wartebank und schläft, den massigen Oberkörper - und nicht nur der war massig - leicht geneigt, auf ihrer Plastik-Einkaufstasche.

Und das in ihrem eigenen Müll, denn vor ihr liegen drei bis vier Tomaten vermatscht auf den grauen Pflastersteinen. Neben ihrer Einkaufstasche steht eine Blechdose mit unbekanntem Inhalt, aus der sich die Dame mit den fettigen Haaren anscheinend - vor ihrer Tiefschlafphase um Viertel vor acht abends - gestärkt hat. Appetitlich!

Am Dienstag dann bin ich erleichtert, dass ich die S 1 um 16.20 Uhr noch erreicht habe. Auf dem Wartesteig Richtung Dortmund macht sich nämlich kurz vor der Einfahrt meiner Bimmelbahn Unmut breit, als der Durchsager den Ausfall der Gegenrichtungsbahn wegen

Oberleitungsstörungen im Hauptbahnhof Essen

verkündet.

Glück für mich, denn diese Bahn wäre später auch meine gewesen. Denn in Dortmund macht die S 1 Kopf und fährt zurück Richtung Düsseldorf. Folglich fiel der Zug um 16.40 Uhr Richtung Düsseldorf natürlich auch aus.

Der danach aber nicht mehr, was die Frage aufwirft, wie die D-Bahn die “Oberleitungsstörungen” in Essen so schnell beheben konnte…? Und: Waren da wieder Tauben im Spiel?

Vom Mittwoch gibt es von mir abschließend nichts mehr zu schildern. Dafür berichtete mir mein S 1-Mitfahrer Philipp von einer lustigen alten Damen auf einer Fahrt am Abend.

Hier die Nacherzählung: Eine alte Dame steigt vor Essen Hauptbahnhof ein. Gut gepflegt und mit einer Parfümwolke streift sie durch die Bahn. Unruhig läuft sie von einer Ecke zur anderen Ecke des Wagons und zieht schon irritierte Blicke auf sich.

Schließlich setzt sie sich gegenüber von zwei Mädchen hin - endlich - und beugt sich vor.

Was folgt, sind zwei Sätze für das Geschichtsbuch dieses Blocks. Die gepflegte Dame fragt:

Hören Sie mal, wissen Sie, wo hier die Toilette ist? Ich muss nämlich ganz doll scheißen!

Kichern und Lachen. Ob die gute Frau schließlich das erlösende Örtchen gefunden hat, ist nicht überliefert.

Gefunden (4)

Tobi am 11. Juli 2008 um 19:32

… in der WAZ vom 10.07.2008. Astreine Bahn-Glossen in letzter Zeit.

Glossiert

Der Täter war wieder die Taube

Sie werden es gelesen haben: Zigtausende Bahnreisende saßen fest, weil die Oberleitung kaputt war. Und wer hat sie kaputt gemacht? Die Bahn AG hat den Fall schnell geklärt: Eine Taube, sagt die Bahn.

Ich traute dem Gefieder ja nie. Tauben sind auf jedem Bahnsteig zu finden. Von wegen Futtersuche – die spionieren Fahrpläne aus! Und dann, zack, schlagen sie zu.

Allein, wie die laufen: Immer den Kopf vor und zurück. Tock, tack, tock, tack, tock. Was soll ein Gehirn da anderes tun als terroristische Pläne aushecken?

Wie so ein kleines Luder die 1000-Tonnen-Züge wohl gestoppt haben mag? Hatte es eine Drahtschere unterm Flügel? Hat’s mit dem Schnabel den Stahldraht zerfetzt?

Ich gratuliere der Bahn zum Fahndungserfolg! Wenn sie jetzt noch Feldhamster bei der Hamster-üblichen Sabotage von Weichen erwischt und erkennt, dass die Grillen mit ihrem Zirpen das Geräusch übertönen, das konspirative Laubfrösche beim Umlegen von Signalmasten verursachen – dann sind wohl endlich alle Verspätungen plausibel und glaubhaft erklärt. rp

Tomaten auf den Augen

Tobi am 10. Juli 2008 um 16:21

Ein Endzwanziger schreit förmlich ins Handy, telefoniert schon seit der Abfahrt in DO. Die S 1 hält in Essen-Eiberg.

Ist da nicht der Puff? Essen-Eierberg - da ist doch der Puff, da bin ich mir sicher.

Kurz darauf beendet er das Gespräch - und guckt durch die Reihen: mit Folgen.

Ey, was guckst du meine Freundin an. Hast du Tomaten auf den Augen?

Wirft ihm ein junger Kerl zu, der zwei Sitzgruppen diagonal entfernt mit seiner Freundin im Arm sitzt. Er guckt, gekleidet in einer Art bunten Skater-Look, ein wenig agressiv zwischen seinen beiden unfreundlichen Augen und über dem Drei-Tage-Schnubbi hervor.

Doch statt auf den an dieser Stelle natürlich völlig unpassenden untreffenden Spruch (den mit den Tomaten ;) ) anzuspielen, pfeffert unser Vieltelefonierer nach seinen Handy-Sprüchen weitere Lachsalven in die Runde. Die, besetzt mit zahlreichen Frauen mittleren Alters, ist verständlicherweise “not amused”. Ich aber auch nicht.

Ey, willst du gerade mit mir reden? Wirklich jetzt?
Ich würd mir das nochmal überlegen.
Meinst du kleiner Pi…r wirklich, ich gucke deine Freundin da an?
Meinst du das wirklich?
Du solltest mal überlegen, wen du hier anmachst.
Ich schmeiß dich kleinen Pi…r gleich aus der Bahn,
oder stopf dich durchs Fenster.

Man, wieder nette Leute in der S 1. Gut, dass wir kurz nach Essen-”Eierberg” in Steele S einfahren. Ausstieg links und genug S 1 für heute.

Nur noch Vögel bei der Bahn?

Tobi am 9. Juli 2008 um 20:59

Die D-Bahn kann sich vor Negativ-Schlagzeilen kaum retten. Erst brachte sie die Vertragskündigung seitens des VRR vor ein paar Wochen unangenehm ins Gespräch, jetzt gibt es in nicht einmal einer Woche gleich mehrere Vorfälle berichtenswerter Art.

Freitag riss ein Zug vor dem Duisburger Hauptbahnhof die Oberleitung herunter, Dienstag passierte dann einer Regionalbahn dasselbe Malheur in Essen-Kray. “Auf das Herbstlaub folgen die Vögel“, titelt heute die WAZ. Die Überschrift verstehen Sie nicht, werter Leser?

Artikel lesen, dann ist es ganz einfach. Denn die D-Bahn schiebt den Vögeln die Schuld in die - nicht vorhandenen - Schuhe. Obwoh: Wenn Vögel Schuhe hätten wären die beiden Unglücke, bei denen es zum Glück keine Verletzten gab, gar nicht erst passiert. Mit ihren Krallen haben nämlich eine Taube (in Duisburg) und ein Raabe (in Essen-Kray) den Kurzschluss und damit den Abriss der Oberleitung durch einen Zug verursacht. Sagt die D-Bahn.

Ach ja…wer es glaubt, wird selig - oder besser mehdornig.

Allem Übel nicht genug demonstrierten heute auch noch 300 Bahner vor der VRR-Zentrale gegen die Kündigung des Vertrages durch den VRR. Das gefährde ihre Arbeitsplätze.

Die Arbeitsplätze? Die entstehen auch woanders werte Bahner. Nämlich genau bei den Unternehmen, an die der VRR hoffentlich bald den Betrieb der Regional- und S-Bahnen vergibt. Vielleicht stellen diese sogar einige Ex-Bahner ein!? Schon mal drüber nachgedacht?

Gibt es denn nur noch Vögel bei der Bahn?

Ergänzung 10.07.08: Da hab ich doch glatt die nächste Bahn-Entgleisung vergessen. Dieses mal handelt es sich sogar um eine tatsächliche Entgleisung. In Köln, auf der Rheinbrücke, ist gestern ein ICE aus den Gleisen gesprungen. Einfach so, bei einer Fahrt mit Schrittgeschwindigkeit. Erst seit heute morgen ist die Strecke wieder frei. Gut, dass ich gestern nicht von oder nach Köln pendeln musste…

Ergänzung 11.07.08: Durch die Entgleisung ging der D-Bahn der A…. anscheinend auf Grundeis. Heute wurden alle ICE-3-Züge aus dem Verkehr gezogen und in die Werkstätten geschickt. Die Achsen und Räder müssen untersucht werden, es wird also nachgeschaut, ob die Entgleisung durch ein generelles technisches Problem verursacht wurde.

Die Leidenden sind mal wieder die Reisenden. Statt Ersatzzüge gab und gibt es Ausfälle noch und nöcher.

Ergänzung 13.07.08: Laut D-Bahn soll sich der Fernverkehr ab Montag wieder normalisieren. Ging ja schnell!

A travel day

Tobi am 9. Juli 2008 um 20:31
  • Morgens:
    Spurt zur Straßenbahn 109, die mal wieder über-überpünktlich ist. Hereingespurtet und schwups bin ich in Steele S, wo wie fast jeden Morgen ein Typ am Bahnsteig steht und um zwanzig nach sieben gerade die Reste seines ersten Eis´ vom Stiel lutscht.

    Rauf geht es zum Bahnsteig der S 1, die natürlich gute fünf Minuten zu spät kommt. Die Wartezeit verkürzt sich ein auch schon öfter erblickter Gärtner mit lustigem Spitzbart mit einem Kaffee und dem Springer-Blättchen. Bis sie endlich kommt, die S 1 - Richtung Dortmund. Wenn Gott will, das die Oberleitungen halten.

    Innen drin ist es stickig und voll - und täglich grüßt das Murmeltier. Also nicht in echt, sondern Murmeltier jetzt als S 1, so - klar!? Auf der Fahrt regnet es. Immer doller, die Fenster müssen zu bleiben. Hauptsache ein Sitzplatz.

  • Der Abend-/ Rückfahrtteil wird ergänzt, sobald ich wieder S 1 gefahren bin (also morgen oder so).

Glücklicher Aufprall

Tobi am 3. Juli 2008 um 16:57

Es war mal wieder soweit, gestern verschlief bzw. verdöste ich die komplette Rückfahrt.

Kurz vor Steele-Ost nahm ich mir vor, die Augen jetzt doch offen zu halten, um nicht den Ausstieg an der diesem Blog den Titel gebenden Bahnstation zu verpassen. Aber Hustekuchen! Kurz nach dieser beherzten Zielvorgabe ein erneuter Rückfall!

Dabei prallte ich (zum Glück) beim Einnicken mit dem Kopf auf die Rückenlehne auf und wachte sofort wieder auf.

Und nahm aus der Bank hinter mir nur folgenden Dialog wahr:

Sohn (ca. 6 Jahre alt): Schläft der?

Mutter: Jetzt nicht mehr. Haha.

SERVICE wird groß geschrieben

Tobi am 2. Juli 2008 um 17:38

Alles neu macht die Bahn. In ferner Zukunft jedenfalls. So stellte sie im Rahmen der “Extraschicht” eine neue S-Bahn vor (Anmerkung des Autors: einen Beitrag hierzu habe ich noch in der “Pipeline”, mit Fotos natürlich). Diese wird zwar schon ab August eingesetzt, aber natürlich nicht auf der Linie der S 1, sondern der S 7.

Bei der S 1 fängt die D-Bahn dagegen im Kleinen an. Seit Montag zum Beispiel gibt es neue Durchsagen:

Nächste Station: Dortmund Uni-ver-si-tät.
(Anmerkung des Autors: Hach, ich liebe diese Silbentrennung beim Sprechen. So ganz natürlich.)

Heißt es in manchen Zügen.

Unterschied gemerkt? Vorher hieß es “nächster Halt”, nun “nächste Station”!

Was das bringt? Nichts. Aber Modernisierung fängt bekanntlich im Kleinen an… SERVICE wird bei der D-Bahn nämlich groß geschrieben.

Ein weiteres Beispiel gefällig? Ok, kommt sofort:

Seit gestern spannen Arbeiter in Steele S auf dem Kombi-Bahnsteig einhundertundeins/einhundertundzwei feinmaschrige Netze unter das Dach des Bahnsteigs. Richtig auf Spannung, sieht das ganze sogar ästhetisch recht ansprechend aus.

Was das bringt? In diesem Fall wirklich etwas. Der Essener Taubenschar wird der Anflug auf die Schlupflöcher unter dem Bahnsteigdach versagt. Beim Einsteigen der S-Bahn-Fahrer in die Bahn können die Gurr-Vögel uns nicht mehr mit ihrem Kot von oben belästigen, wenn sie genau über dem Bahnsteig-Rand sitzen (Anmerkung des Autors: Eine Taube hat mir beim Einstieg schon mal auf den Schuh geschissen! Skandal!).

So weit, so gut. Woran die Planer in Steele S nicht gedacht haben, sind die Flüge und Landeversuche der nun völlig verwirrten Tauben gegen und am frisch gespannten Netz. In Zukunft müssen sich S-Bahn-Fahrer zwar nicht mehr über Taubenkot im Haar ärgern, dafür steuern die überforderten Vögel wahrscheinlich vielleicht aber die Minipli-Frisur des einen oder anderen Passagiers an ;) !